Der Stimme neue Räume öffnen
Spannungszustände und Dysbalancen im Brustraum sind nicht selten ursächlich beteiligt, wenn Atmung und Sprache ins Stocken geraten.
Differenzierte Atemübungen empfehlen sich daher insbesondere bei eingeschränkter Beweglichkeit bis hin zur Bettlägerigkeit und Krankheitsbildern wie Aphasie, Parkinson, Dysarthrie oder Multipler Sklerose sowie Ventilationsstörungen wie bei COPD oder Fibrosen.
Grundlegend sind hier die Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des Atemgeschehens und der physiologischen Stimmbildung.
Mit gezielter Muskelarbeit, bewusster Dehnung und Entspannung von BWS, HWS und Kehlkopf können Sie Ihren Patienten Luft und Raum für positive Veränderungen schaffen.
Über die somatische Ebene hinaus eröffnen Sie Freiräume für einen leichteren Fluss des sprachlichen Ausdrucks und optimieren so die Ergebnisse der logopädischen Therapie.
Theorie:
- Anatomie (BWS, Diaphragma, Lungen)
- Atemhilfsmuskeln (Intercostales, Sternocleidomastoideus, Scaleni, Pektorales, Latissimus, Serratus ant.,)
Praxis:
- Allgemeine Untersuchung/ Mob/ Behandlung der BWS
- Untersuchung/ Mob/ Behandlung des Diaphragmas
- Behandlung/ Dehnung der Atemhilfsmuskeln
- Kontaktatmung
- Techniken zur Sekretlösung
Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnisse der Anatomie von Thorax/ Rippen und beinhaltenden Strukturen
Di. 02.10., 09:00 - 13:00 Uhr
Persönliche Angaben
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