Patienten mit neurologischen Erkrankungen, die weitestgehend Selbstständigkeit in ihrem Alltag wiedererlangt haben, benötigen
fürihre Körperstrukturen weiterhin Trainingsreize, damit diese so gut wie möglich funktionieren können.
Aufgrund von häufig noch vorhandenen muskulären Schwächen und daraus resultierenden Fehlbelastungen kommt es langfristig
zu Gelenkproblemen. Gleichgewichtsstörungen und mangelnde Ausdauer bereiten zudem oftmals weiterhin Schwierigkeiten im
Alltag.
Heutzutage rückt die Einzeltherapie in den Hintergrund, und der Therapeut übernimmt die Rolle eines Trainers, der ein
individuelles Trainingsprogramm für und mit seinen Patienten gestaltet. In der Kleingruppe, in einem sozialen Kontext können
Trainingserfolge aufgezeigt werden, wodurch Patienten motiviert bleiben.
Objektive Messungen zur Dokumentation, Handlungsempfehlungen und Therapiestrategien für Patienten mit
- Chronische neurologische Erkrankungen mit muskuloskelettalen Defiziten (MS, Parkinson, Hemiplegie, inkompletter Querschnitt, ICP)
- Chronisch neurologische Patienten mit mangelnder Ausdauer (MS, Hemiplegie)
- Parkinson: Eigentraining mit „Big Rhythmic Movements“
Die Brücke zwischen Theorie und Praxis
- Trainingsprinzipien: Ausdauerkraft und Kraftausdauer
- Kontrakturprophylaxe: Elastizitätsförderung der kontraktilen (Muskulatur und deren Faszien) und nicht-kontraktilen (Kapseln, Bänder, Dura mater, Nervenwurzel…) Strukturen
- Zirkeltraining mit und ohne Geräte
- Sturzprophylaxe in variablen Umweltkontexten
- Leistungstestung und Trainingsdokumentation
So. 07.06., 10:00 - 17:00 Uhr
Mo. 08.06., 10:00 - 17:00 Uhr
Di. 09.06., 10:00 - 17:00 Uhr
Persönliche Angaben
Reservierungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

