Ganzheitlicher Behandlungsansatz bei Schädelasymmetrien und Entwicklungsverzögerungen mit logopädischem Schwerpunkt
Bei sog. KISS-Kindern treten häufig Probleme in der Sprachentwicklung im Zuge einer generellen Entwicklungsverzögerung auf. Während die logopädi-sche Arbeit darin besteht, der Sprachentwicklungsverzögerung entgegen zu wirken, um der altersgerechten Sprachentwicklung näher zu kommen, soll dieser Ansatz auch die Störungen im System behandeln. Die ganzheitlich angelegte Behandlung der Schädelknochen, Muskeln und Faszien kann die Symptomatik entscheidend verbessern. Hierbei steht die Normalisierung von Gelenk- und Tonusstörungen im Mittelpunkt, mit dem Ziel bestehenden Bewegungseinschränkungen entgegen zu wirken. Folglich können auch logopädische Übungen, z.B. im Bereich der Mundmotorik, angewendet wer-den, die ohne eine vorherige Behandlung des Systems gar nicht oder nur schwer umsetzbar wären.
Kursinhalte:
- Anatomie und Physiologie
- Erklärung der einzelnen Schädelknochen mit Suturen
- Befund (Anamnese, Inspektion, Palpation), Behandlung
- Sensibilisierung der Finger zum Fühlen und Wahrnehmen lebendiger, anatomischer Strukturen
- Schädelknochenrestriktionen
- Schädelasymmetrien
- Mobilisation der einzelnen Schädelknochen
- Weichteiltechniken Releasetechniken zur Muskelentspannung
- Handling
- Kindgerechtes Handling (vom Heben, Tragen bis zur Behandlung)
- Symptome, Risikofaktoren
- Zusammenhang KISS Symptomatik und evtl. ADHS, Lernproblematik
- Indikationen, Kontraindikationen
- Fallbeispiele (Fotos, Videos)
Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnisse der Schädelanatomie, speziell Hirnschädel und deren Nähten
Methoden:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden: Präsentation, Moderation, Vortrag
Di. 06.02., 09:00 - 13:00 Uhr
Persönliche Angaben
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